Grubenwasser für die Wärmewende / 2026
Fraunhofer IEG trifft gezielt Bergwerk in 120 Metern Tiefe
Ehemalige Bergwerke könnten künftig einen wichtigen Beitrag zur Wärme- und Kälteversorgung von Wohngebäuden und Gewerbeeinheiten leisten. Das Fraunhofer IEG hat in Bochum nun vier Bohrungen in ein ehemaliges, heute geflutetes Kohlebergwerk im Rahmen des EU-Projekts PUSH-IT erfolgreich abgeschlossen. Mit seiner mobilen Bohranlage BO.REX traf das Team in rund 120 Metern Tiefe jeweils einen nur wenige Meter breiten Stollen: Zielgenaues Bohren ist also auch mit Bohranlagen der oberflächennahen Geothermie kostengünstig möglich. Die Bohrungen zeigen, dass sich geflutete Bergwerke mit konventioneller Geothermie-Bohrtechnik erschließen lassen und damit als Wärmequelle oder Wärmespeicher für Wohnungen, Rechenzentren und anderes Gewerbe nutzbar werden können.
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