Pressemitteilungen

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  • E-World / 2023

    Werkzeuge für eine nachhaltige Wärmeversorgung

    Messe/Veranstaltung / 22. Mai 2023

    Integrierte Quartiersentwicklung ist die Basis für nachhaltige Energieversorgung. Am Fraunhofer IEg entstehen die Werkzeuge für Planerinnen und Entwickler.
    © iStock.com/siraanamwong

    Wärme ist die halbe Energiewende. Sowohl die Heizung in Wohngebäuden als auch die industrielle Prozesswärme gilt es nachhaltig aufzustellen. Auf der E-world in Essen zeigt das Fraunhofer IEG seine Entwicklungen für die klimaneutralen Energiesysteme der Zukunft. Etwa Planungs- und Simulationswerkzeuge als Basis einer Sektor-überschreitenden Energieversorgung in Quartieren mit denen Kommunen, Gesellschaften und Quartiersplanende leichter Technologien Maßschneidern können. Und Hochtemperatur-Wärmepumpen, die den Temperaturbereich bis 200 Grad Celsius für Industrieprozesse nachhaltig erschließen sollen.

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  • Wärmenetze / 2023

    Energiekonzept mit Grubenwasser kann wie geplant umgesetzt werden

    Pressemitteilung / 18. April 2023

    Von der Arbeitsbühne aus hat das Projektteam die Pumpen ins Bohrloch abgelassen, um die Ergiebigkeit an Grubenwasser zu testen.
    © Fraunhofer IEG

    Die umfangreichen Pumptests auf dem Gelände MARK 51°7 in Bochum waren erfolgreich. Aus dem alten Grubengebäude kann aus rund 300 bzw 800 Metern Tiefe genug warmes und kaltes Grubenwasser gefördert werden. Das geothermische Potenzial unter dem geplanten Gewerbegebiet ist damit ausreichend, um rund 70 bis 75 Prozent des Wärme- und Kältebedarfs der Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Areal mit klimafreundlicher Wärme und Kälte zu decken. Damit steht dem Aufbau einer energiesparenden Wärme- und Kälteversorgung der sogenannten 5. Generation nichts mehr im Wege.

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  • Wärmepumpe / 2023

    Kompressoren für hohe Temperaturen

    Presseinformation / 31. März 2023

    Das Schnittbild eines Schraubenkompressors zeigt die beiden rotierenden Schrauben, die das Arbeitsmedium der Wärmepumpe verdichten
    © Aerzener Maschinenfabrik GmbH

    Industrielle Prozesswärme nachhaltig bereitzustellen, bleibt eine große Herausforderung der Energiewende. Papierfabriken, Chemieparks oder Nahrungsmittelverarbeiter benötigen für die Produktion einen großen Teil ihrer Prozesswärme bei Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius und sind bislang maßgeblich von fossilen Brennstoffen abhängig. Gleichzeitig fallen in der Produktion oft relevante Mengen an Abwärme bei niedrigeren Temperaturen an. In Zukunft können Hochtemperatur-Wärmepumpen helfen, industrielle Energiebedarfe bei hohen Temperaturen nachhaltiger zu decken. Das BMWK fördert daher das Verbundprojekt SteamScrew des Fraunhofer IEG mit 2,6 Millionen Euro. Sein Ziel ist es, eine Hochtemperatur-Wärmepumpe mit Wasser als Arbeitsmedium zu entwickeln, die Wärme auf einem Temperaturniveau von 140 bis 200 Grad Celsius bereitstellt.

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  • Wasserstoffinfrastruktur / 2023

    (K)ein staatliches Wasserstoffnetz

    Hintergrundpapier/Pressemitteilung / 28. März 2023

    Ausbau von Wasserstoffnetzwerken
    © iStock.com/WorapongW

    Für einige Industrien in Deutschland wird Wasserstoff die einzige Möglichkeit sein, ihre Prozesse und Produkte klimaneutral aufzustellen. Die notwendigen Pipelines und Anlagen für den Transport von Produktionsstätten bzw. Häfen zu den Industriegebieten gilt es zeitnahe zu planen und zu realisieren. Doch welche Institutionen oder welche Institutionsform wäre geeignet, diese gewaltige Aufgabe zu meistern und gegenläufige Interessen auszugleichen? Diese Frage wird gerade intensiv diskutiert. Ein aktuelles Hintergrundpapier aus der Wissenschaft sammelt wesentliche Argumente für und wider die Schaffung einer einheitlichen Wasserstoffnetzgesellschaft sowie Vor- und Nachteile unterschiedlicher Eigentumsstrukturen, einschließlich einer Beteiligung des deutschen Staates.

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  • Allianz Geothermie / 2023

    Allianz begrüßt neues Mitglied aus Oberhausen

    Pressemitteilung / 17. März 2023

    Die Allianz für Geothermie NRW traf sich zum einjährigen Bestehen in Münster: (v.l.) Frank Brösse (STAWAG), Dr. Frank Peper (Stadtwerke Bochum), Professor Rolf Bracke (Fraunhofer IEG), Dr. Verena Svensson (Stadtwerke Düsseldorf), Markus Bieder (Stadtwerke Münster), Dr. Michael Arnold (Stadtwerke Duisburg), Sebastian Mombeck (Energieversorgung Oberhausen).
    © Lisa Schmees / Stadtwerke Münster

    Die Allianz für Geothermie Nordrhein-Westfalen, deren Gründungsmitglied das Fraunhofer IEG ist, begrüßt zum ersten Jahrestag ihrer Gründung ein neues Mitglied: Energieversorgung Oberhausen AG (evo) ist dem Verbund als sechster kommunaler Versorger beigetreten und folgte dem Beispiel der kommunalen Energieversorger aus Aachen, Bochum, Duisburg, Düsseldorf und Münster. Alle Unternehmen eint, dass sie die Wärmewende im bevölkerungsreichsten Bundesland mit Geothermie voranbringen wollen. Gemeinsam machen sich die Versorgungsunternehmen und Fraunhofer IEG für gute Rahmenbedingungen für Erdwärmeprojekte in Nordrhein-Westfalen stark.

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  • Im Beisein von Mario Ragwitz, Fraunhofer IEG, Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft und Energie, Land Brandenburg, und Thomas Schmidt, Sächsischer Staatsminister für Regionalentwicklung, (Mitte hinten v.r.n.l.) überreicht Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, den Bewilligungsbescheid an Ben Schüppel, Geschäftsführer RefLau GmbH, (Mitte vorne) stellvertretend für alle Projektpartner des Reallabors Referenzkraftwerk Lausitz.
    © Jörg Tudyka/ RefLau GmbH

    Fraunhofer IEG und seine Partner starten das Verbundvorhaben »Reallabor: RefLau – Referenzkraftwerk Lausitz« im Industriepark Schwarze Pumpe. Den Bescheid über die Zuwendung von 28,5 Millionen Euro übergab Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz bei einem Festakt am geplanten Standort im Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen. Das Reallabor soll zeigen, wie Wasserstoff als Langfrist-Speicher für Solar- und Windstrom eingesetzt werden kann, sowie als Plattform für die Kopplung der Sektoren Strom, Verkehr, Wärme und Industrie.

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  • Wasserstoffwirtschaft / 2023

    Brandenburg kann Quellen, Speicher und Verbraucher von Wasserstoff verbinden

    Studienvorstellung/Pressekonferenz / 17. Februar 2023

    Cover der Präsentation der Ergebnisvorstellung der Machbarkeitsstudie zum »Auf- und Ausbau eines leistungsfähigen Wasserstofftransportnetzes«
    © istock.com/Petmal

    Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und Thorsten Spillmann vom Fraunhofer IEG stellten heute die Machbarkeitsstudie zum »Auf- und Ausbau eines leistungsfähigen Wasserstofftransportnetzes in Brandenburg« vor. Im Rahmen der Studie wurde eine umfangreiche Analyse erstellt, um die zukünftigen Wasserstoffverbräuche und -erzeugungspotenziale bis zum Jahr 2045 zu prognostizieren. Anschließend wurden daraus bedarfsorientierte, kosteneffiziente Trassenverläufe abgeleitet. Ziel ist die Entwicklung eines übergeordneten Wasserstoffnetzes, das regionale Wasserstofferzeuger, -speicher und -endverbraucher miteinander verbindet und sich in eine deutschlandweite Wasserstoffinfrastruktur einfügt.

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  • Geo-Ingenieurwissenschaft / 2023

    Florian Amann schätzt das Risiko

    Pressemitteilung / 14. Februar 2023

    Portrait von Florian Amann
    © Antje Peters

    Hangrutsche, Bergstürze und Erdbeben – geologische Gefahren sorgen für Schlagzeilen und wecken selbst bei Unbeteiligten tiefste Urängste. Dennoch ist man den Naturgewalten nicht schutzlos ausgeliefert. Geologinnen können Risiken abschätzen und zusammen mit Ingenieuren Gegenmaßnahmen entwickeln, um Bürgerinnen und Anwohnern mehr Sicherheit zu bieten. Mit diesem Ziel startet ein Team, welches Florian Amann nun am Fraunhofer IEG aufbaut.

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  • Studienveröffentlichung / 2023

    Klimaneutralität braucht gesellschaftliche, technische und ökonomische Ansätze

    Pressemitteilung / 02. Februar 2023

    Titelseite der Stellungnahme »Szenarien für ein klimaneutrales Deutschland. Technologieumbau, Verbrauchsreduktion und Kohlenstoffmanagement«.
    © Schriftenreihe Energiesysteme der Zukunft

    22 Jahre hat Deutschland noch, um Netto-Treibhausgasneutralität zu erreichen. Hierfür braucht es rasche und ambitionierte Maßnahmen zum Umbau der Energieversorgung und zur Dekarbonisierung der Industrie. Fraunhofer IEG hat als Teil des Akademienprojektes »Energiesysteme der Zukunft« untersucht, wie diese Transformation gelingen kann. Die aktuelle Stellungnahme zeigt: Nur im Zusammenspiel gesellschaftlicher, technischer und ökonomischer Lösungsansätze ist Klimaneutralität zu erreichen. Dabei spielt auch die Senkung der Energienachfrage eine entscheidende Rolle.

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  • Machbarkeitsanalyse / 2022

    Erdwärme für Wuppertal

    Pressemitteilung / 06. Dezember 2022

    Gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG untersuchen die Wuppertaler Stadtwerke das Potenzial von Geothermie für die Wärmeversorgung der Stadt. In 2023 sollen Ergebnisse einer geologischen Machbarkeitsanalyse vorliegen.

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