Pressemitteilungen

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  • Grubenwasser-Geothermie / 2026

    Fraunhofer IEG und Technische Hochschule Georg Agricola bündeln Kräfte

    Pressemitteilung / 06. Oktober 2026

    Die Partner unterschrieben am Rande der NRW-Geothermiekonferenz ihr MoU.  v.l.n.r.: Dr. Florian Hahn, Leiter Bergbaufolgenutzung am Fraunhofer IEG,  PD Dr. Frank Sachse Leiter Innovation und Transfer am Fraunhofer IEG,  Ulrich Wessel, Geschäftsführer der DMT, der DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung, Prof. Dr. Christian Melchers, Vizepräsident für das Forschungszentrum Nachbergbau Bild: P. Lehmann/NRW.Energy4Climate
    © P. Lehmann/NRW.Energy4Climate

    Bezahlbare und verlässliche Wärme für Haushalte, Kommunen und Unternehmen: Grubenwasser könnte sie liefern. Bergbauregionen wie das Ruhrgebiet könnten so aus Ewigkeitslasten einen ewigen Nutzen ziehen. Ihre angewandte Forschung dahin wollen Fraunhofer IEG und das Forschungszentrum Nachbergbau der Technischen Hochschule Georg Agricola (FZN) weiter verzahnen. Die Partner wollen Grubenwasser als Wärmequelle entwickeln, Projekte vorbereiten sowie Nachwuchskräfte fördern und unterschrieben nun ein entsprechendes Memorandum of Understanding.

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  • Lausitz Science Park / 2026

    Spatenstich: Neuer Fraunhofer-Standort in Cottbus stärkt Strukturwandel und Transfer

    Pressemitteilung / 01. Oktober 2026

    Rendering des kommenden Haupt-Standortes des Fraunhofer IEG auf dem Forschungscam-pus Cottbus.
    © JSP Architekten/Fraunhofer IEG

    Fraunhofer wächst in Cottbus: Mit zwei Fraunhofer-Neubauten entstehen im Lausitz Science Park neue Innovationszentren für Energiewende, Mikroelekt-ronik und KI-gestützte Materialdiagnostik. Die Einrichtungen unterstützen den Strukturwandel der Region, sollen neue Arbeitsplätze schaffen und brin-gen Forschungsergebnisse schneller in die industrielle Anwendung.

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  • Wärmewende / 2026

    KI stärkt Mitgestaltung für Kommunen, Energieversorger und Bürger

    Pressemitteilung / 25. September 2026

    © Ki generiert

    Wie wird aus einer Technologie ein gesellschaftlicher Nutzen? Wie wird aus einem fachlichen Wärmeplan eine praktikable Lösung, die Stadtwerke, Kommunen und Menschen vor Ort verstehen und mitgestalten können? Das Projektteam HEATogether unter Leitung des Fraunhofer IEG sieht Künstliche Intelligenz als das passende Werkzeug für den Knowhowtransfer entlang der Kette Fachplaner, Energieversorger, Kunde und Anwohner. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Projektpartner mit rund 1,2 Millionen Euro. In den nächsten zweieinhalb Jahren soll eine KI-gestützte Plattform entstehen, die Wissen und Planungswerkzeuge zusammenführt. Sie soll komplexe Entscheidungen verständlicher machen und die Wärmewende in Strukturwandelregionen unterstützen.

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  • Bei der Ausgestaltung der künftigen Stromnetzentgelte ab 2029 sollten Power-to-Heat-Anlagen mit Elektrolyseuren gleichgestellt werden. Dazu rät Fraunhofer IEG zusammen mit dem Fraunhofer-Exzellenzcluster »Integrierte Energiesysteme« CINES in einer Stellungnahme zum AgNes-Festlegungsentwurf der Bundesnetzagentur (BNetzA). Dabei verweisen die Forschenden auf das Flexibilitätspotenzial von Großwärmepumpen und Elektrodenkesseln sowie den Electrification Action Plan der EU.

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  • Veranstaltung / 2026

    Nordrhein-Westfalen holt die Wärme aus der Tiefe

    Pressemitteilung / 22. September 2026

    © Philip Lehmann, NRW.Energy4Climate

    Nordrhein-Westfalen fördert wie kaum ein anderes Bundesland Geothermie als eine der wichtigsten Quellen für die künftige Wärmeversorgung. Die Landesregierung finanzierte bereits zahlreiche eigene Messungen und Bohrungen in mehreren Regionen und federt Risiken für Unternehmen durch eigene Programme finanziell ab. Auf der 21. Geothermiekonferenz in Bochum wurden nun auf Einladung der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate und der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie IEG Erfolge und Vorreiterprojekte vorgestellt.

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  • Bohrtechnik / 2026

    Fraunhofer IEG lizenziert MTD®-Technologie an Solexperts GmbH

    Pressemitteilung / 31. August 2026

    Die mit einem Diamant-Bohrmeißel bestückte Mikro-Bohrturbine ist nur 10 Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von 3,6 Zentimeter. Beim Bohren rotiert sie mit bis zu 80 000 Umdrehungen pro Minute.
    © FraunhoferIEG/Geißler

    Brunnenbohrungen erschließen oft nur ein begrenztes Volumen im Untergrund. Die Förderraten von Trinkwasser oder Thermalwasser können dadurch beschränkt sein. Um mehr Volumen zu erreichen, entwickelte Fraunhofer IEG das MTD®-Verfahren, welches seitliche Ablenkbohrungen aus einer bestehenden Hauptbohrung mit geringem technischem Einsatz ermöglicht. Geothermieanlagen, Wasserwerke und Projektentwickler von neuen Wärmeinfrastrukturen könnten mit MTD mehr Gesteinsvolumen erschließen und so mehr Nutzen aus bestehenden Brunnen ziehen. Fraunhofer IEG hat nun seine MTD®-Technologie an den Untergrund-Dienstleister Solexperts GmbH in Bochum lizenziert.

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  • Kalkgestein / 2026

    Neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie der Rhein-Ruhr-Region

    Pressemitteilung / 12. August 2026

     9 Erwachsene – 4 Frauen und 5 Männer – stehen nebeneinander auf einem Rasenstreifen. Alle blicken in Richtung des Fotografen. Einer der Männer hält ein Baby im Arm. Hinter den Personen ist eine hochgewachsene Wiese und dann ein paar grüne Laubbäume erkennbar.
    © Fraunhofer IEG

    Tiefe Geothermie könnte etwa ein Viertel des gesamten Deutschen Wärmebedarfs zur Verfügung stellen. In der Rhein-Ruhr-Region (R3) eignet sich insbesondere Kalkgestein – wie karbonzeitliche Kohlenkalke und devonische Massenkalke – für die geothermische Energiegewinnung. Diese Gesteine zeichnen sich infolge von Verkarstung oder Klüftung durch eine starke hydraulische Durchlässigkeit aus. Gerade diese Eigenschaften machen sie für die geothermische Nutzung interessant, erschweren aber gleichzeitig eine verlässliche Vorhersage ihres Potenzials. Sie stehen daher im Mittelpunkt des Verbundprojekts R3CHAIN, welches vom BMFTR mit 2,1 Mio. Euro gefördert wird.

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  • Bisherige Funktionsweise MTD® Verfahren
    © Fraunhofer IEG

    Die Wärmewende braucht verlässliche und wirtschaftliche Wärmequellen. Genau hier setzt das europäische Forschungsprojekt UPLIFT an. Partner aus fünf Ländern entwickeln eine innovative Bohrtechnologie für die tiefe Geothermie weiter. Das Fraunhofer IEG demonstriert die Einsatzbereitschaft seiner Bohrtechnik MTD® in einem drei Kilometer tiefen Bohrloch. Ziel der Entwicklung ist es, bestehende Geothermiebohrungen zu ertüchtigen und besser zu nutzen sowie wirtschaftliche Risiken bei der Erschließung neuer Bohrungen zu senken. Das Vorhaben wird im EU-Forschungsprogramm »Horizon Europe« mit rund 10,9 Millionen Euro gefördert.

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  • Rohstoffe / 2026

    Fünf Faktoren für den Erfolg von heimischem Lithium aus Geothermie

    Pressemitteilung / 16. Juli 2026

    Karte Nord-Deutschland. Farbig markierte Flächen stellen geologische Formationen dar (z. B. Buntsandstein in Orange, Zechstein in Blau, Rotliegend in Braun). Zusätzlich werden Zonen und Punkte dargestellt, die mit Lithium in Zusammenhang stehen: etwa Explorations- und Förderlizenzen oder Bohrungen.
    © Fraunhofer IEG/Alms

    Brennstoffpreise, Versorgungssicherheit und Rohstoffabhängigkeit stellen Energieversorger vor neue Aufgaben. Forschende des Fraunhofer IEG untersuchen, wie sich Wärme und strategische Rohstoffe gleichzeitig aus dem Untergrund gewinnen lassen. Die Idee: Heißes Tiefenwasser liefert Wärme für Netze und Industrie – und zugleich Lithium für Batterien. Das senkt Kosten, stärkt regionale Wertschöpfung und macht die Wärmeversorgung zukunftsfest. Welche Schlüssel-Faktoren es für den Erfolg braucht, legen Fraunhofer IEG und Partner in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung im Fachmagazin Geothermics dar.

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  • Wärmewende / 2026

    Erdwärme für das Rheinische Revier: Datendichte wächst

    Pressemitteilung / 10. Juli 2026

    Industrie und Kommunen im Rheinischen Revier stehen vor einer drängenden Aufgabe: Ab 2029 werden das Kohlekraftwerk Weisweiler und der Braunkohletagebau Inden stillgelegt – damit fällt die lokale Fernwärme und der regionale Kohlelieferant aus. Die Geothermie könnte Heiz- und Prozesswärme mittelfristig liefern, doch noch ist die Datenlage über das untertägige Wärmepotential lückenhaft. Das Fraunhofer IEG hat gemeinsam mit RWE Power AG zwei Erkundungsbohrungen bis ca. 500 Meter Tiefe auf dem Kraftwerksgelände Weisweiler abgeteuft und vermessen. Die Ergebnisse liefern erste direkte Messdaten zum Wärmepotenzial des Untergrunds und bilden die Grundlage für die weitere Erkundung im »Reallabor Geothermie Rheinland«. Die Daten wurden nun im Fachmagazin »Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften« vorgestellt.

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