Pressemitteilungen

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  • Grüner Wasserstoff / 2022

    Der Import von grünem Wasserstoff ist kein Selbstläufer

    Pressemitteilung / 18. Januar 2022

    Energieimporte von grünen Wasserstoff
    © iStock.com/anusorn nakdee

    Viele Regierungen und auch die Europäische Kommission streben die Klimaneutralität für das Jahr 2050 oder früher an. Ein Baustein in vielen Plänen ist der Import von grünem Wasserstoff und Methan aus Nordafrika oder dem Mittleren Osten, wo der verlässliche Sonnenschein geringe Stromkosten für den Betrieb von Elektrolyseuren verspricht. Synthetische Kraftstoffe und Heizöl oder-gas aus Strom hätte den Charme, viel bestehende Technik und Infrastruktur einfach klimaneutral weiter zu betreiben. Doch noch ist unklar, wie Regierungen den internationalen Handel mit grünen Kraftstoffen initiieren und wirtschaftlich gestalten können. Eine Studie unter Beteiligung des Fraunhofer IEG hat nun die wesentlichen Aspekte zusammengestellt. Sie bewertet das Potenzial von Energieimporten aus benachbarten Sonnenstaaten im Fachjournal Computers & Industrial Engineering.

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  • Integrierte Quartiersplanung / 2021

    Energiewende mit Plan: Am Standort Jülich entwickeln Fraunhofer IEG und FH Aachen Konzepte für Quartiersplaner

    Pressemitteilung / 14. Dezember 2021

    © Fraunhofer IEG

    Die Energiewende kann ohne klimaneutrale Quartiere nicht gelingen. Aber welches ist der richtige Weg zum Auf- und Umbau einer nachhaltigen Energieversorgung in Quartieren? Und ist der Weg für alle Quartiere gleich? Oder hängt er nicht vielmehr von der Struktur des einzelnen Quartieres und dessen Einbindung in die Gesamtversorgung ab? Diesen Fragen widmet sich die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG nun gemeinsam mit der FH Aachen. Dazu betrauen sie nun im Rahmen eines Kooperationsvertrages Professor Ulf Herrmann, Direktor des Solar-Institut Jülich der FH Aachen, mit dem Ausbau des Fraunhofer IEG Standortes Jülich und der wissenschaftlichen Leitung des Competence Centers »Integrierte Quartiersplanung«.

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  • Wasserstoffbedarfe zuverlässig decken

    Pressemitteilung / 08. Dezember 2021

    Wie kann Deutschlands künftiger Bedarf an Wasserstoff gesichert werden? Forschende aus dem Ariadne-Projekt haben analysiert, wie sich die Energieimportrisiken auf dem Weg zur Klimaneutralität entwickeln und Strategien zur H2-Importsicherung entworfen. Dabei plädieren sie für einen kooperativen, mit EU-Partnern und anderen H2-Importländern abgestimmten Ansatz.

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  • Geothermiekongress / 2021

    Fraunhofer IEG auf dem Deutschen Geothermiekongress

    Pressemitteilung / 25. November 2021

    Mit Keynotes, Fachvorträgen und Postern ist das Fraunhofer IEG in diesem Jahr präsent beim Deutschen Geothermiekongress (DGK), der am 1. Dezember digital startet. In einer dynamischen Zeit für die Branche nutzt Fraunhofer IEG die Veranstaltung für den intensiven Austausch mit Wissenschaft, Industrie und Politik und stellt seine aktuellen Projekte vor.

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  • Durchstarten trotz Unsicherheiten

    Pressemitteilung / 16. November 2021

    Cover des Ariadne-Kurzdossiers
    © Ariadne

    Für Deutschlands Kurs auf Klimaneutralität 2045 sind grüner Wasserstoff und E-Fuels zweifellos notwendig. Anders als beim erneuerbaren Strom aus Wind und Sonne nutzen wir diese Energieträger allerdings bislang praktisch noch nicht. In der Debatte gibt es deshalb noch sehr unterschiedliche Einschätzungen, wann welche Wasserstoffmengen zu welchen Preisen verfügbar sein werden.

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  • © Fraunhofer IEG / RWE AG

    Fraunhofer und RWE entwickeln die Tiefengeothermie technisch und wirtschaftlich weiter: Sie wollen die Wärmegewinnung aus der Tiefe exemplarisch in einem Forschungskraftwerk zur Betriebsreife bringen. Der Untergrund am RWE-Standort Weisweiler soll schrittweise auf das Potenzial dieser erneuerbaren Energie hin erkundet werden. Außerdem soll ein geologisches Observatorium eingerichtet werden. Über der Erde eröffnet Fraunhofer einen Forschungsstandort für Georessourcen und baut ein Technikum für geothermische Konversionstechnologien auf. Fraunhofer und RWE Power schlossen nun im Beisein des geschäftsführenden Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, den entsprechenden Kooperationsvertrag ab.

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  • Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 % größer sein, als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohle würde auf einem Kurs zur Klimaneutralität bereits um 2030 erfolgen. Erhebliche zusätzliche Kraftanstrengungen sind notwendig, um die Sektorziele für Industrie, Gebäude und Verkehr zu erreichen.

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  • Gekoppelte Energiesysteme, Forschungsprojekte und -netzwerke für die nächste Phase der Energiewende, der überall und immer stärker spürbare Fachkräftemangel sowie die wachsende Attraktivität von Cottbus/Chóśebuz waren die Gesprächsthemen bei einem Besuch von Oberbürgermeister Holger Kelch des Fraunhofer IEG und dessen Leiter Mario Ragwitz.

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