Pressemitteilungen

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  • Industrielle Wärmewende / 2026

    Hochtemperatur-Wärmepumpe erschließt industrielle Abwärme für die Papierproduktion

    Pressemitteilung / 28. Oktober 2026

    Die Anlage des Projekts PUSH2HEAT hebt Abwärme aus der Papierproduktion mit variablen Temperaturen auf ein Dampfniveau von rund 120 Grad Celsius an.
    © Fraunhofer IEG/Mollwitz

    Viele industrielle Prozesse benötigen Dampf mit Temperaturen von über 100 Grad Celsius. Genau hier setzt das EU-Projekt PUSH2HEAT an: Im Papierwerk der Felix Schoeller GmbH & Co. KG in Weißenborn demonstriert das Fraunhofer IEG eine 1,2-Megawatt-Hochtemperatur-Wärmepumpe, die Abwärme aus der Produktion für die zukunftsfeste Dampferzeugung nutzbar macht. Die Anlage zeigt, wie sich industrielle Prozesswärme effizienter bereitstellen und der Einsatz fossiler Energieträger reduzieren lässt. Mit diesem Meilenstein gehört das Projekt zu den Nominierten für den Europäischen Wärmepumpen-Preis 2026.

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  • Auszeichnung / 2026

    Patricius-Medaille an Forschenden des Fraunhofer IEG

    Pressemitteilung / 23. Oktober 2026

    Rolf Bracke
    © Dieter Hüsten

    Der Bundesverband Geothermie zeichnet Prof. Rolf Bracke, Institutsleiter des Fraunhofer IEG, mit der Patricius-Medaille 2026 aus. Damit würdigt der Verband seine langjährigen Verdienste um die anwendungsnahe Forschung zur Geothermie in Deutschland. Die Auszeichnung wurde nun auf dem Geothermiekongress in Potsdam verliehen.

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  • Transparenz bei Geothermieprojekten / 2026

    Neues Verbundprojekt verbindet Seismologie, Kommunikation und Bürgerbeteiligung für die Wärmewende

    Pressemitteilung / 21. Oktober 2026

    Fraunhofer IEG im Austausch mit Expertinnen und Experten zu echten Anwendungen mit nachhaltigem Nutzen.
    © Fraunhofer IEG/Mollwitz

    Für den Ausbau einer klimafreundlichen Wärmeversorgung spielt die tiefe Geothermie eine wichtige Rolle. Die neue Technologie stellt gleichzeitig noch viele Kommunen, Betreiber und Behörden vor kommunikative Herausforderungen: Es gilt, komplexe Sachverhalte für Bürger, Anwohner und Nutzer verständlich aufzubereiten und nachvollziehbar zu vermitteln. Das neue Verbundprojekt SAURIER entwickelt dafür wissenschaftlich fundierte Grundlagen und praxisnahe Instrumente. Ziel ist es, seismologische Erkenntnisse transparenter aufzubereiten und die Beteiligung von Stakeholdern und Öffentlichkeit zu stärken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt nun mit 2,27 Mio. Euro.

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  • Wärmewende / 2026

    Energie-Innovationszentrum (EIZ) startet in die zweite Förderphase

    Pressemitteilung / 20. Oktober 2026

    Wärmepumpen helfen ganze Stadtteile zukunftsfest zu machen. Die Wärmepumpenkaskade im Bild kann eine Nachbarschaft nachhaltig über ein Fernwärmenetz versorgen. Smarte Betriebsstrategien für solche Anlagen entwickelt das Fraunhofer IEG nun auch im Cottbuser EIZ.
    © Fraunhofer IEG/Küpper

    Aus exzellenter Forschung sollen konkrete Technologien, Unternehmen und Arbeitsplätze für die Region entstehen: Mit diesem Anspruch startet das Energie-Innovationszentrum (EIZ) in Cottbus in seine zweite fünfjährige Förderphase. Das Fraunhofer IEG trägt als Konsortialpartner anwendungsnahe Forschung für Betriebsführung von Wärmepumpen und Wärmenetzen bei. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat für das EIZ Förderbescheide über rund 50 Millionen Euro erteilt, die zwei Stränge stützen. Das EIZ baut seine exzellente Grundlagenforschung weiter aus und etabliert sich als international sichtbares Forschungszentrum für sektorengekoppelte Energiesysteme. Zugleich intensiviert es den Transfer marktfähiger Produkte und Technologien in die Anwendung.

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  • DGK 2026 / 2026

    In zukunftsfeste Wärme investieren

    Pressemitteilung / 16. Oktober 2026

    Vier Menschen unterhalten sich auf einer Messe. Links steht ein Mann, dann eine Frau, dann ein Mann und dann eine Frau. Alle tragen Jackts. Die Männer Krawatte
    © KI generiert

    Die Wärmewende braucht heimische, verlässliche und skalierbare Energiequellen. Geothermie kann dabei eine zentrale Rolle übernehmen. Wie sich ihr Beitrag für Kommunen, Energieversorger und Industrie beschleunigen lässt, zeigt das Fraunhofer IEG auf dem Deutschen Geothermiekongress 2026 vom 20. bis 22. Oktober in Potsdam. Mit Workshops, Fachvorträgen, Posterbeiträgen und einem Informationsstand präsentiert das Institut anwendungsnahe Forschung entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der Exploration geothermischer Ressourcen über Wärmespeicher und innovative Bohrtechnologien bis hin zu digitalen Planungswerkzeugen für die kommunale Wärmeversorgung.

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  • Grubenwasser-Geothermie / 2026

    Fraunhofer IEG und Technische Hochschule Georg Agricola bündeln Kräfte

    Pressemitteilung / 06. Oktober 2026

    Die Partner unterschrieben am Rande der NRW-Geothermiekonferenz ihr MoU.  v.l.n.r.: Dr. Florian Hahn, Leiter Bergbaufolgenutzung am Fraunhofer IEG,  PD Dr. Frank Sachse Leiter Innovation und Transfer am Fraunhofer IEG,  Ulrich Wessel, Geschäftsführer der DMT, der DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung, Prof. Dr. Christian Melchers, Vizepräsident für das Forschungszentrum Nachbergbau Bild: P. Lehmann/NRW.Energy4Climate
    © P. Lehmann/NRW.Energy4Climate

    Bezahlbare und verlässliche Wärme für Haushalte, Kommunen und Unternehmen: Grubenwasser könnte sie liefern. Bergbauregionen wie das Ruhrgebiet könnten so aus Ewigkeitslasten einen ewigen Nutzen ziehen. Ihre angewandte Forschung dahin wollen Fraunhofer IEG und das Forschungszentrum Nachbergbau der Technischen Hochschule Georg Agricola (FZN) weiter verzahnen. Die Partner wollen Grubenwasser als Wärmequelle entwickeln, Projekte vorbereiten sowie Nachwuchskräfte fördern und unterschrieben nun ein entsprechendes Memorandum of Understanding.

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  • Lausitz Science Park / 2026

    Spatenstich: Neuer Fraunhofer-Standort in Cottbus stärkt Strukturwandel und Transfer

    Pressemitteilung / 01. Oktober 2026

    Rendering des kommenden Haupt-Standortes des Fraunhofer IEG auf dem Forschungscam-pus Cottbus.
    © JSP Architekten/Fraunhofer IEG

    Fraunhofer wächst in Cottbus: Mit zwei Fraunhofer-Neubauten entstehen im Lausitz Science Park neue Innovationszentren für Energiewende, Mikroelekt-ronik und KI-gestützte Materialdiagnostik. Die Einrichtungen unterstützen den Strukturwandel der Region, sollen neue Arbeitsplätze schaffen und brin-gen Forschungsergebnisse schneller in die industrielle Anwendung.

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  • Wärmewende / 2026

    KI stärkt Mitgestaltung für Kommunen, Energieversorger und Bürger

    Pressemitteilung / 25. September 2026

    © Ki generiert

    Wie wird aus einer Technologie ein gesellschaftlicher Nutzen? Wie wird aus einem fachlichen Wärmeplan eine praktikable Lösung, die Stadtwerke, Kommunen und Menschen vor Ort verstehen und mitgestalten können? Das Projektteam HEATogether unter Leitung des Fraunhofer IEG sieht Künstliche Intelligenz als das passende Werkzeug für den Knowhowtransfer entlang der Kette Fachplaner, Energieversorger, Kunde und Anwohner. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Projektpartner mit rund 1,2 Millionen Euro. In den nächsten zweieinhalb Jahren soll eine KI-gestützte Plattform entstehen, die Wissen und Planungswerkzeuge zusammenführt. Sie soll komplexe Entscheidungen verständlicher machen und die Wärmewende in Strukturwandelregionen unterstützen.

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  • Bei der Ausgestaltung der künftigen Stromnetzentgelte ab 2029 sollten Power-to-Heat-Anlagen mit Elektrolyseuren gleichgestellt werden. Dazu rät Fraunhofer IEG zusammen mit dem Fraunhofer-Exzellenzcluster »Integrierte Energiesysteme« CINES in einer Stellungnahme zum AgNes-Festlegungsentwurf der Bundesnetzagentur (BNetzA). Dabei verweisen die Forschenden auf das Flexibilitätspotenzial von Großwärmepumpen und Elektrodenkesseln sowie den Electrification Action Plan der EU.

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  • Veranstaltung / 2026

    Nordrhein-Westfalen holt die Wärme aus der Tiefe

    Pressemitteilung / 22. September 2026

    © Philip Lehmann, NRW.Energy4Climate

    Nordrhein-Westfalen fördert wie kaum ein anderes Bundesland Geothermie als eine der wichtigsten Quellen für die künftige Wärmeversorgung. Die Landesregierung finanzierte bereits zahlreiche eigene Messungen und Bohrungen in mehreren Regionen und federt Risiken für Unternehmen durch eigene Programme finanziell ab. Auf der 21. Geothermiekonferenz in Bochum wurden nun auf Einladung der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate und der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie IEG Erfolge und Vorreiterprojekte vorgestellt.

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