Pressemitteilungen

Abbrechen
  • Geothermale Papiertrocknung / 2021

    Erste Ergebnisse aus den seismischen Messungen liegen vor

    09. Juli 2021

    Nach der erfolgreichen Messkampagne im Februar legt das Projektteam nun die Auswertung vor. Die Analyse und darauf aufbauenden Modelle bestätigen die ursprünglichen Prognosen des Geologischen Dienstes NRW, dass die gesuchte Kalksteinschicht in 3000 bis 4000 Metern Tiefe unterhalb von Hagen liegt. Das Team bestehend aus Kabel Premium Pulp & Paper GmbH, Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie IEG und Fraunhofer UMSICHT plant nun die nächsten Schritte.

    mehr Info
  • Partner und Stakeholder des zweiten PRE LEAP-RE-Workshops 2019 trafen sich in Stellenbosch, Südafrika, und ermöglichte die Formulierung einer Agenda für Forschung & Innovation (F&I) und den Aufbau menschlicher und institutioneller Kompetenzen im Bereich erneuerbare Energien (RE).

    Fraunhofer IEG nimmt am LEAP-RE Programm der Europäischen und der Afrikanischen Union teil. Es leitet darin in zwei Projekten die Maßnahmen zum Kompetenzaufbau und Wissenstransfer. Themen sind ein Geothermie-Atlas für Afrika und die Vorbereitung von vier Geothermie-Demonstrationsprojekten. Das übergeordnete Ziel ist eine langfristige Zusammenarbeit und die Entwicklung gemeinsamer nachhaltiger Energieprojekte von Partnern in Afrika und Europa. LEAP-RE (»Long-Term Joint European Union - African Union Research and Innovation Partnership on Renewable Energy«) wird im Rahmen des Horizon 2020 Programms der Europäischen Union finanziert.

    mehr Info
  • Klimaschutz / 2021

    Sieben Empfehlungen zum Gelingen der Energiewende

    23. Juni 2021

    Die verschärften europäischen Klimaschutzziele und das neue deutsche Klimaschutzgesetz sind sehr ambitioniert und erfordern drastische und sofortige Maßnahmen. Zur Frage, wie diese am besten ausgestaltet sein sollten, hat das Fraunhofer Cluster of Excellence Integrated Energy Systems (CINES) sieben Empfehlungen für ein Gelingen der Energiewende erarbeitet. Diese wurden heute im Rahmen einer Web-Session vorgestellt.

    mehr Info
  • Messe / 2021

    Fraunhofer IEG präsent auf der GeoTHERM

    21. Juni 2021

    Neue Bohrtechnologien des Fraunhofer IEG können helfen, geothermale Wärmequellen leichter zu erschließen und Wärmenetze von Kommunen und Industrie nachhaltig zu gestalten.
    © Kreklau

    Als Innovationspartner in Sachen Wärmewende für Industrie und Kommunen stellt sich das Fraunhofer IEG auf der internationalen Fachmesse GeoTHERM vor. Am Stand auf der erstmals komplett digital abgehaltenen Messe berichtet Fraunhofer IEG von aktuellen Projekten und kommenden Forschungspfaden rund um die tiefe und oberflächennahe Geothermie. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Geotechnologien und Georessourcen geben Besuchenden Auskunft.

    mehr Info
  • Micro Turbine Drilling / 2021

    Bohrtechnik: Mikro-Turbine fräst Pfade in Granit

    16. Juni 2021

    Die Mikroturbine von Fraunhofer IEG – rund 10 Zentimeter lang und 3,6 Zentimeter Durchmesser – fräst sich mit wenig Aufwand durch hartes Gestein und Stahl.
    © Fraunhofer IEG/Geißler

    Ein kompaktes Bohrwerkzeug öffnet auch in Hunderten Metern Tiefe kostengünstig lange Bohrlöcher in hartem Gestein. Damit lassen sich geologische Ressourcen wie Erdwärme effizienter erschließen. Das »Micro Turbine Drilling (MTD)« genannte Verfahren hat Fraunhofer IEG nun erfolgreich im Untergrundlabor getestet.

    mehr Info
  • Wasserstoff – nachhaltig und grün hergestellt – wird der klimaneutrale Nachfolger der heutigen fossilen Energieträger sein. Dieser Übergang kann Impulse in die Wirtschaft geben und neue überregionale Wertschöpfung anstoßen. Insbesondere wenn man den Blick über die Grenzen von Bundesländern hebt und mit übergeordneter Perspektive Synergien generiert, wie es die aktuelle gemeinsame Studie »Wasserstoff-Masterplan für Ostdeutschland« von drei Fraunhofer-Instituten vorschlägt.

    mehr Info
  • Kohlendioxid vermeiden und Geld sparen: Dieser scheinbare Widerspruch könnte sich durch die Elektromobilität vielleicht auflösen. Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG untersuchte gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, wie sich die Strompreise für Privathaushalte im Jahr 2030 ändern, wenn die Zahl der privaten Elektrofahrzeuge weiter steigt. Die Simulationen zeigen einen robusten Trend: Bei einer Gesamtanzahl von 4 Millionen Elektrofahrzeugen in Deutschland und einer lokalen Durchdringungsrate von 30 Prozent Elektrofahrzeugen am gesamten Bestand privater Pkw in einem Netzgebiet könnten die Verbraucherpreise im Vergleich zu einem System ohne Elektromobilität im Jahre 2030 um rund 3,5 Prozent sinken, so die Studie, die im Fachmagazin Energy Strategy Reviews erschienen ist.

    mehr Info
  • Wärme aus Tiefengeothermie für NRW / 2021

    Kommunen und Unternehmen wollen Erdwärme nutzbar machen

    16. April 2021

    Die drei Konsortien Düsseldorf-Duisburg, Straelen und Düren-Kreuzau sind die Sieger im Landeswettbewerb »Wärme aus Tiefengeothermie für NRW«. An allen drei Projekten ist das Fraunhofer IEG beteiligt und bringt seine Expertise in Tiefer Geothermie und modernen Wärmenetzen ein. Die drei Konsortien erstellen nun Machbarkeitsanalysen und entwickeln Konzepte, wie Tiefe Geothermie in eine nachhaltige Wärmeversorgung von Bürgern, Landwirtschaft und Industrie eingebunden werden kann.

    mehr Info
  • Über 2.000 Geophone, knapp 400 Anregungspunkte, zwei seismische Profillinien von zusammen über 24 Kilometern Länge und Terabyte an Daten. Die seismischen Messungen innerhalb des Forschungsprojektes »Geothermale Papiertrocknung«, der Kabel Premium Pulp & Paper GmbH unter Beteiligung der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie IEG und des Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sind erfolgreich absolviert.

    mehr Info
  • Fraunhofer und STAWAG kooperieren / 2021

    Tiefengeothermie für Aachen

    18. Februar 2021

    Wie kann die Wärme für Heizungen in Deutschland klimafreundlich und regenerativ bereitgestellt werden? Mit dieser Frage befassen sich Stadtwerke schon seit langem. Erste Projekte wie etwa die Nutzung des Aachener Thermalwassers zur Wärmeversorgung zeigen die Richtung. Nun möchte die Aachener Stadtwerke STAWAG gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie mehr klimafreundliche Wärmegewinnung ermöglichen: Hierfür soll in Zukunft Wärme aus der Tiefe geholt und in das Aachener Wärmenetz eingespeist werden. Die Grundlage für die gemeinsame Forschung und Entwicklung bildet die nun unterzeichnete Kooperationsvereinbarung.

    mehr Info