BTU Smart Campus – Realisierungs- und Transferkonzept

Auf dem Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberg soll in den nächsten Jahren ein klimaneutrales Energie- und Forschungsökosystem aufgebaut werden, das die Systemintegration sehr hoher Anteile erneuerbarer Energien auf der Ebene eines typischen innerstädtischen Verteilnetzes durch die intelligente Optimierung und Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität unter realen Bedingungen demonstriert. Dafür sollen umfangreiche Strom- und Wärmeerzeugungs- sowie -speicherkapazitäten errichtet sowie der Bedarf und Verbrauch so weit wie möglich flexibilisiert werden.

Im Rahmen dieses STARK-Projekts soll dieses Vorhaben konzeptionell vorbereitet werden, um sicherzustellen, dass die bisherigen Vorüberlegungen auf dem Campus der BTU baufachlich umsetzbar sind,

investive Mittel und operative Ressourcen effizient und effektiv eingesetzt werden, die Optionen für die künftigen Eigentumsverhältnisse, Geschäftsmodelle und Betreiberrollen klar beschrieben werden, der Fördermittelbedarf minimiert, eine Doppelförderung vermieden und das europäische Beihilferecht eingehalten werden, relevante Best-Practice-Beispiele und Erfahrungen anderer Vorhaben ausreichend Berücksichtigung finden und die Erkenntnisse auf andere vergleichbare Standorte, Liegenschaften und Eigentümer-/Betreiberkonstellationen in der Region übertragbar sind.

Leistungen

  • Erfassung und Strukturierung vorhandener Daten zum Gebäudebestand, zu geplanten Neubauten sowie zu Energieversorgungs- und Energielieferbeziehungen der BTU Cottbus-Senftenberg
  • Klärung der Details zur baufachlichen Umsetzung (Statik- & Brandschutz-Gutachten)
  • Erarbeitung eines integrierten Energiekonzepts mit Sektorenkopplung und Konzeptaktualisierung und Spezifizierung möglicher Geschäfts-/Betreibermodelle unter Beachtung beihilferechtlicher Aspekte
  • Erarbeitung Transferkonzept, Handlungsempfehlungen (Praxisleitfaden), Workshops
  • Regelmäßiger Austausch mit einem fachlichen Begleitgremium, bestehend aus Stakeholdern des Lausitzer Strukturwandels