DiMA-Grids – Digitale Geschäftsmodelle mit selbstbestimmten Anwendern für smarte Verteilnetze

DiMA-GridsDigitale Geschäftsmodelle mit selbstbestimmten Anwendern für smarte Verteilnetze (Grids) ist ein im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms „Innovationen für die Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördertes Verbundvorhaben. Das Projekt läuft 3 Jahre und wird voraussichtlich im Dezember 2023 abgeschlossen sein.

Zielsetzung

Ziel des Vorhabens ist es, die bestehenden Ansätze zur Digitalisierung der Energiewende weiterzuentwickeln. Dazu soll sowohl eine stärkere Beteiligung und Aktivierung der Endkunden als auch eine flexiblere und automatisierte Steuerung der Verteilnetze im Rahmen des Vorhabens erforscht werden. Arbeitsziele innerhalb des Projektes sind digitale Geschäftsmodelle auf Basis von Plattformökonomien zu identifizieren und zu untersuchen, wie sie implementiert und umgesetzt werden können. Aufbauend auf diesen digitalen Geschäftsmodellen sollen daher erfolgsversprechende Pfade für einen intelligenten Verteilnetzbetrieb entwickelt und mögliche Implementierungspfade aufgezeigt werden. Als innovativer Ansatz soll ein Disziplinen-übergreifendes Vorgehen umgesetzt werden, um energiewirtschaftlich sinnvolle und umsetzbare Geschäftsmodelle zu entwickeln, die explizit Ansätze zu informationeller Selbstbestimmung umfassen. Darüber hinaus sollen ein dazu passendes Marktdesign und ein geeigneter regulatorischer Rahmen weiterentwickelt werden, die neben der technischen Umsetzung von besonderer Bedeutung sind.

Beitrag der Fraunhofer IEG

Die Fraunhofer IEG untersucht im Rahmen der Forschungsaktivitäten die Auswirkungen der im Projekt abgeleiteten digitalen Geschäftsmodelle auf den Verteilnetzbetrieb, die Netzplanung und auf die Akteure im Verteilnetz.