HyPat - Globaler Wasserstoff-Potenzialatlas für die nachhaltige Wasserstoffwirtschaft von morgen

Strukturplan (AP: Arbeitspaket), (braun: übergreifende AP, blau: spezifische AP, grün: betrachtete Länder).
© Fraunhofer IEG
Strukturplan (AP: Arbeitspaket), (braun: übergreifende AP, blau: spezifische AP, grün: betrachtete Länder).
Methodik zur Ermittlung der Wasserstoffnachfrage und des -angebots sowie der Grenzkosten.
© Fraunhofer IEG
Methodik zur Ermittlung der Wasserstoffnachfrage und des -angebots sowie der Grenzkosten.
Schematische Darstellung der Berechnung von Potenzialen erneuerbarer Energie im Modell Enertile. Dabei werden die Stromerzeugungstechnologien Wind (onshore/offshore), Photovoltaik (PV, auf Dächern und Freiflächen) und Solarthermie (CSP) berücksichtigt.
© Fraunhofer IEG
Schematische Darstellung der Berechnung von Potenzialen erneuerbarer Energie im Modell Enertile. Dabei werden die Stromerzeugungstechnologien Wind (onshore/offshore), Photovoltaik (PV, auf Dächern und Freiflächen) und Solarthermie (CSP) berücksichtigt.

In dem Projekt HyPat arbeitet das Fraunhofer IEG mit seinen Projektpartnern an der Entwicklung eines globalen Wasserstoffatlas. Dieser gibt einen umfassenden Überblick über zukünftige Produktions- und Importländer unter Berücksichtigung der techno-ökonomischen, sozialen und wirtschaftlichen Besonderheiten. Somit wird im Projekt die Frage, wie Deutschland auch in Zukunft seinen Energiebedarf durch Importe von grünem Wasserstoff und Wasserstoff-Syntheseprodukten decken kann, beantwortet. Das Projekt liefert somit einen wesentlichen Beitrag zu den Zielsetzungen der deutschen Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) und ist in Übereinstimmung mit den internationalen Übereinkommen zum Klimaschutz, den Sustainable Development Goals (SDG) sowie der aktuellen Wasserstoffstrategie der EU.

Das Fraunhofer IEG konzentriert sich in diesem Projekt auf die techno-ökonomische Bewertung der Herstellung und des Transports von grünem Wasserstoff in ausgewählten Ländern und auf die Analyse des potenziellen Eigenbedarfs dieser Länder. Ziel ist es, eine globale Angebots- und Nachfrageprognose bis 2050 zu entwickeln und somit einen wesentlichen Beitrag zur Bewertung der Lieferkosten von zukünftig importiertem Wasserstoff für Deutschland und Europa zu leisten.

Dabei setzt das Fraunhofer IEG Erfahrungen, Wissen und Netzwerke aus vorangegangenen und laufenden Projekten über bestehende Gasinfrastrukturen, den Aufbau von Wasserstoffinfrastrukturen, Transportoptionen, Wasserstofferzeugung und -nutzung und Syntheseprodukten ein.