LamA - Laden am Arbeitsplatz

„LamA - Laden am Arbeitsplatz“ ist ein im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017 - 2020“ vom Bund gefördertes Verbundprojekt unter Leitung des Fraunhofer IAO. Ziel ist der Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge an bundesweit 37 Standorten. Das BMWi-geförderte Projekt läuft bis September 2022.

Zielsetzung

Im Rahmen des Projekts wird an 37 Standorten der Fraunhofer-Gesellschaft Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeug etabliert. Dies umfasst insgesamt 440 AC Ladepunkte (bis 22 kW) und 40 DC Ladepunkte (bis 150 kW).

Schlüsselthemen des Projektes sind:

  1. Maximierung des Nutzerkreises und der Auslastung   
    • Zugang zur Ladeinfrastruktur soll neben Dienstwagenflotten und Mitarbeitern auch Dritten ermöglicht werden
    • Buchungs- und Reservierungsmöglichkeiten sorgen für einen hohen Durchsatz an Ladevorgängen
  2. Realisierung eines Betriebskonzepts
    • Es werden Konzepte für den Betrieb der Ladeinfrastruktur unter Berücksichtigung rechtlicher, nutzerimplizierter und organisatorischer Fragestellungen entwickelt.
  3. Forschung und Wissenstransfer
    • An drei Leuchtturmstandorten (Stuttgart, Freiburg und Dresden) werden Demonstrationsräume
      für vertiefende Untersuchungen durchgeführt.
    • Acht Fraunhofer-Institute und -Einrichtungen, darunter auch das Fraunhofer IEG, sind in gemeinsame Forschungsaktivitäten involviert.
    • Eine Akzeptanzanalyse mit umfassenden Nutzerinterviews gibt Aufschluss über das Nutzerverhalten und Reduktion von Nutzerhemmnissen durch den Aufbau der Ladeinfrastruktur

Beitrag der Fraunhofer IEG

Die Fraunhofer IEG untersucht im Rahmen der Forschungsaktivitäten gemeinsam mit dem Fraunhofer ISI den Einfluss von Lademanagement auf Verteilnetze. Dabei stehen seitens des IEG die Betrachtung variabler Strompreisbestandteile, das Nutzerverhalten und die sich ergebenden technischen und ökonomischen Auswirkungen auf die verschiedenen Akteure im und auf das Verteilnetz selbst im Vordergrund.